Cellulite

Manche Kunden leiden im Sommer sehr darunter, dass die leichte Bekleidung den Blick auf unschöne Hautzustände an Beinen und Po, manchmal auch an den Oberarmen freigibt. Die Kosmetikerin kann mit einer besonderen Methode helfen.

Ein ästhetisches Thema

Und was ist Cellulite? Für die Fachkraft sicher nicht erklärungsbedürftig, doch zur Auffrischung – und weil häufig verwechselt, beginne ich mit dem, was Cellulite nicht ist: nämlich eine Zellulitis. Bei der Zellulitis handelt es sich um einen infektiös verursachten entzündlichen Prozess im Unterhautfettgewebe.

Cellulite hingegen ist eine konstitutionell bedingte, nicht entzündliche Veränderung des subkutanen Fettgewebes im Bereich Oberschenkel und Gesäß. Wegen der optischen Parallele – dellenförmige Hautoberfläche – spricht man häufig von der sogenannten Orangenhaut. Cellulite kommt fast ausschließlich bei Frauen vor. Übergewicht und/oder schwaches Bindegewebe fördern diese Problematik. Es handelt sich also nicht um ein Krankheitsbild, sondern um eine rein ästhetische Angelegenheit.

Als falsch hat sich die Annahme herausgestellt, es handle sich dabei um abgelagerte Schlackenstoffe. Auch für eine ursächlich verantwortliche Übersäuerung des Körpers fehlen wissenschaftliche Beweise. Nachvollziehbare Erklärung für Cellulite ist, dass durch hormonelle Veränderungen Strukturen des Fettgewebes mehr oder weniger anschwellen, Lymphe sich staut und so die aus Bindegewebe bestehenden Kollagenstränge des Fettgewebes sichtbar werden. Schlussfolgernd kann man also das Hormon Östrogen für das Erscheinungsbild Cellulite mitverantwortlich machen.

Die kosmetisch unterscheidbaren drei Stufen einer Cellulite zeigen sich wie im Folgenden beschrieben.

  • Sichtbare Dellen bei einem Kneiftest.
  • Dellen sind im Stehen deutlich zu erkennen, jedoch im Liegen nicht sichtbar.
  • Dellen sind sowohl im Stehen als auch im Liegen zu sehen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten wenden wir in unserem Kosmetikstudio an?

Die Trockenbürstenmassage

Die Haut ist das grösste Organ des Körpers und zählt zu den Ausleitungsorganen. Über die Hautatmung können viele Säuren und Gifte ausgeschieden werden. Durch eine regelmässige unterstützende Bürstenmassage wird das Ausscheiden der belastenden Stoffe noch einmal deutlich erhöht.

Trockenbürsten-Massagen helfen der Haut

Darüber hinaus unterstützt das Abbürsten der Haut ihre Selbstregulierung, so dass sich auch eine aus dem Gleichgewicht geratene Haut wieder regenerieren kann.

Chemische Hautpflegemittel schaden der Haut

Aufgrund der vielen chemischen Haut“pflege“mittel, die von den meisten Menschen tagtäglich verwendet werden, hat die Haut ihre Fähigkeit, Säuren und Gifte auszuleiten häufig verloren.

Nicht nur die chemischen Substanzen, die sich wie ein Film auf die Haut legen, verhindern die Säure- und Giftausscheidung, sondern auch die abgestorbenen Hautzellen, die nicht schnell genug abgetragen werden können, tragen sehr dazu bei.

Daher ist es so wichtig, den Körper durch regelmäßiges Bürsten bei seiner Entsäuerung und Entgiftung zu unterstützen.

Das Trockenbürsten bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat. Schon bald nach der Massage wird der Körper wohlig gewärmt und die Haut wird wunderbar weich und geschmeidig.

Aktivieren Sie das Lymphsystem

Das schnelle Ausleiten der Säuren und Gifte durch regelmäßige Bürstenmassagen ist besonders dann wichtig, wenn bereits gesundheitliche Störungen vorhanden sind, die mit einer Überlastung der Ausleitungsorgane in Verbindung stehen. Da das Lymphsystem durch das Bürsten ebenfalls aktiviert wird, können die Schadstoffe noch schneller transportiert und entsprechend ausgeschieden werden.

Im Gegensatz zum Blut, das durch das pumpende Herz ständig in Fluss gehalten wird, fehlt dem Lymphsystem eine solche Pumpe. Daher ist die Lymphe auf andere Faktoren, wie Bewegung und Massagen, angewiesen.

Neben der Aktivierung des Lymphsystems wirkt sich die Trockenbürstenmassage auch sehr günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch das gesamte Nervensystem wird durch das Bürsten angeregt.

Wie die Haut gebürstet wird

Wenn auch Sie von dem hohen gesundheitlichen Nutzen einer Trockenmassage profitieren wollen, dann bin ich gerne bereit Ihre Haut zu bürste, selbstverständlich unter Aussparung verletzter Hautbereiche (Entzündungen, Ausschläge etc.). Auch das Gesicht sollten Sie ausschließlich mit einer speziellen Gesichtsbürste behandeln.

Da die Trockenbürstenmassage eine anregende Wirkung hat ist es sinnvoll, sie morgens durchzuführen. Am Abend angewandt, kann sie zu Einschlafstörungen führen. Einen optimalen Erfischungseffekt erzielen Sie, wenn Sie nach der Bürstenmassage kalt duschen.

Durch die entsäuernde und hautstraffende Wirkung schätzen aber auch Cellulite-Patientinnen die Basensalz-Wickel.

Wie werden Basensalz-Wickel gemacht?

Ich wickle Sie von den Füßen aufwärts mit warmen Basensalz-Wickeln ein. Danach ruhen Sie 45 Minuten in warmen Decken. Die feucht-warmen basischen Salzwickel bewirken das Ausschwemmen der überschüssigen Säuren über die Haut und von da aus in die Wickel. Ein Prozess den Sie fühlen und riechen können. Ihre Haut wird weich und glatt. Sie fühlen sich angenehm aufgewärmt und locker. Ihre Durchblutung, Ihr Lymphfluss und Ihr Stoffwechsel werden aktiviert.

Zur Verstärkung der Therapie behandle ich Sie zusätzlich mit Mikrostrom. Je nach Erkrankungsbild stehen unterschiedliche Programme zur Verfügung. Schon nach acht Anwendungen verbessert sich Ihr Befinden deutlich.

Basensalz-Wickel führe ich zweimal wöchentlich durch.

Nach der letzten Behandlung erhalten  Sie  eine Bindegewebemassage(Beine,P0 & Bauch) welche die speziellen Aromaölwirkstoffen in die Hauteinschleusst und das Gewebe nährt und strafft.